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Die Dauerausstellung des Historischen Museums befindet sich in dem Gebäude, das in der Ștefan cel Mare Straße 33, Suceava gelegen ist. Das Gebäude wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und bewahrt fast unverändert die Fassade. Die Innenräume haben zahlreiche Änderungen im Laufe der Zeit kennengelernt, besonders seitdem das Gebäude der Hauptsitz des Historischen Museums geworden ist. Der Aufbau, der die ehemalige Präfektur während der österreichischen Zeit beherbergte, wurde umgebaut, um als Museum zu funktionieren. Die letzten Änderungen wurden zwischen 2014 und 2016, während des Europäischen Projekts Ein Gebäude unter Denkmalschutz – Museum für das dritte Millennium durchgeführt.

Die neue Dauerausstellung des Historischen Museums wurde am 31. Juli 2016 an demselben Standort am ersten Stock, wie die vorige eröffnet. Die neue Dauerausstellung basiert auf der lokalen Geschichte, die nicht nur in den vielfachen archäologischen Entdeckungen sondern auch in den mehrfachen Ereignissen widerspiegeln, die als Hauptplatz für deren Durchführung, das heutige Gebiet des Kreises Suceava hatten. Die zahlreiche ausgestellte Kulturerbe wird innerhalb des historischen Zusammenhangs mit Hilfe der in der ganzen vorhandenen Touchscreens erklärt. Diese ergänzen die Kenntnisse der eifrigen Besucher neue Informationen zu finden.

Obwohl die Basis der Dauerausstellung die lokale Geschichte ist, kann das nicht außerhalb unserer nationalen Geschichte und des allgemeinen europäischen Hintergrunds verstanden werden. Für mehr als eineinhalb Jahrhundert war Suceava die Hauptresidenz der moldauischen Herrscher. Der Verlust dieses Statutes, wenn die Stadt Iaşi „die neue Hauptstadt” wird, führt zur Senkung der Wichtigkeit der Stadt Suceava und zu dem Verfall der vorhandenen Denkmäler. Die österreichische Besetzung bedeutete die Trennung des nördlichen Teils Moldawiens von der Geschichte dieser rumänischen historischen Provinz. Die Vereinigung der Bukowina mit dem Großen Rumänien führte auch zu anderen notwendigen Änderungen für die Konsolidierung des neuen Staates. Die zwei Weltkriege, das kommunistische Regime haben Schwierigkeiten für die lokale Bevölkerung in dieser Zeit bedeutet.

Die Schilderung der Geschichte aus der Dauerausstellung endet im Jahr 1989 mit den antikommunistischen Demonstrationen, die im Dezember 1989 in Suceava stattgefunden haben.

Die Dauerausstellung des Historischen Museums wird in 27 Sälen chronologisch dargestellt, beginnend mit den ältesten archäologischen Entdeckungen seit der Zeit des  Altpaläolithikums, die in Ripiceni entdeckt wurden (Kreis Botoşani) bis zur Revolution von 1989. Der größte Teil der Ausstellung wird den archäologischen Entdeckungen entschuldet, beginnend mit dem Saal 1 bis zum Saal 15 einschließlich. Die Archäologen haben Betonung auf Ereignisse belegt, die im Laufe der Geschichte mit Hilfe der spektakulärsten entdeckten Gegenstände stattgefunden haben, wo jeder Gegenstand eine Erzählung sagt: Schmuckgegestände, Waffen, Münzen, Gefäße, archäologische Textilien usw.

Der Saal des Fürstenrates befand sich innerhalb des Fürstenhofes in Suceava, nachdem Petru I Muşat, Fürst Moldawiens die Ansiedlung der neuen Hauptstadt in Suceava entschlossen hat. Er hat auch den fürstlichen Hauptsitz aufgebaut. Die Rekonstruktion dieses Raums wurde anhand von mehreren in Suceava entdeckten mittelalterlichen Architekturelementen aus dem 15. Jahrhundert durchgeführt: Säulen, Kapitelle, Schlusssteine, Geländer, Fußwege. In diesem Saal haben die offiziellen Sitzungen des Fürsten mit Personen mit den wichtigsten Führungspositionen stattgefunden. Es geht um den Hochadel des Fürstenrates. Neben dem Hochadel konnten auch Edelleute ohne Stellungen oder alte Aristokraten teilnehmen, die keinen Titel mehr besaßen, aber für deren Erfahrung und Verstand geschätzt wurden. Ştefan cel Mare hat zum ersten Mal die Burggrafen der Burgen Moldawiens (Suceava, Hotin, Neamţ, Soroca, Orhei, Die neue Burg, Chilia und Die weiße Burg, die letzten zwei bis zum Jahr 1484) im Fürstenrat eingeschlossen. Im Saal des Fürstenrates wurde der Hochadel auf die wichtigsten Stellen des Landes berufen. Die berühmtesten Aristokraten mit langjährigen Positionen während der Regierung von Ştefan cel Mare sind der Großlogothet Ion Tăutu, der Großschatzmeister Iuga und Luca Arbore – der Torhüter der Fürstenburg von Suceava.

Der Saal des Fürstenrates (der Thronsaal – die alte Bezeichnung) gibt ein Moment mit symbolischen, diplomatischen Wichtigkeit wieder. Die Vertreter der sechs Staaten, mit denen Moldawien die intensivsten und längsten politischen und diplomatischen Verbindungen hatte, haben sich vor dem Fürst Ştefan cel Mare versammelt: Walachei, Polen, Ungarn, Venedig, Kiewer Russland und das Osmanische Reich. 1476 ist der erste diplomatische Vertreter in Rumänischen Länder, Emanuele Gerrardo, Bote der Stadtstaat Venedig in Suceava angekommen. Der Saal des Fürstenrates ist ein treues Bild der Außenpolitik Moldawiens, wo Frieden eine kurze Zeitspanne zwischen zwei Kriegen war. Deswegen war der Frieden hoch geschätzt und mit christlichen Staaten oder mit Osmanen, katholischen Fürsten und sogar mit Paps verhandelt. Damals ist Moldawien Das Tor des Christentum geworden, sowie der Fürst Ştefan cel Mare selbst 1475 offiziell angegeben hat.


Im Untergeschoss des Historischen Museums gelegen werden die Säle für die Schatzgegenstände gemäß den ursprünglichen Plänen wiederaufgebaut. Es gibt eine Einteilung, die die Stücke von kleinen Dimensionen zusätzlich betont.In dem ersten Saal kann man Teile der archäologischen Textilien sehen, die anlässlich der an vielen Kirchen aus der Stadt und aus dem Kreis Suceava durchgeführten Forschungen entdeckt wurden. Die Seltenheit dieser Typen von Stücken wird durch das spezifische Klima des Gebiets gegeben, indem die Feuchtigkeit das Verschwinden der Gegenstände aus Pflanzenfasern verursacht.In den folgenden drei Sälen kann man zahlreiche den archäologischen Entdeckungen geschuldeten Stücke bewundern, die chronologisch, beginnend mit den ältesten (die im 6. Jahrhundert v. Chr. in Cajvana, Kreis Suceava entdeckten skythischen Wandlampen) bis zu den neuesten am Ende des 17. Jahrhunderts (Ring von der Grabstätte einer Frau, der in Siret entdeckt wurde) dargestellt sind. Wir würden auch gern die Entdeckungen aus den fürstlichen Grabstätten der Kirche Der Heilige Nikolaus aus Rădăuţi und der Klosterkirche Probota erwähnen. Neben den archäologischen Entdeckungen kann man Medaillen, Dekorationen, Schmuckgegenstände und Bewaffnung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert sehen.

Historisches MuseumŞtefan cel Mare Straße 33, 720003 SuceavaTel. +40-0230-216439Fax +40-0230-522979

  • April – Oktober : 10:00 – 18:00 Uhr
  • Oktober – April : 9:00 – 17:00 Uhr


VORGESCHLAGENE GEBÜHREN UND PREISE


für die 2017 vom Bukowina Museum ausgeführten
Tätigkeiten

A. EINTRITTSPREISE
 1. Historisches Museum in Suceava
– Dauerausstellung – Erwachsene

– Schüler, Studenten mit gültigen Ausweis

12 lei/Person

3 lei/Person

– Saal des Fürstenrates – Erwachsene

– Schüler, Studenten mit gültigen Ausweis

6 lei/Person

1.5 lei/Person

– Besichtigung per Museumssektion (Frühgeschichte, Das Mittelalter, Moderne Geschichte, Zeitgenössische Geschichte) – Erwachsene

– Schüler, Studenten mit gültigen Ausweis

4 lei/Person

1leu/Person

– Schatzkammer – Erwachsene

– Schüler, Studenten mit gültigen Ausweis

6 lei/Person

1.5 lei/Person

Freien Eintritt für
Schwerbehinderten
Kinder  in Kinderheimen
Kriegsveteranen
Angestellten und Rentner vom Museumsnetz
 50% Ermäßigung füru Retired persons
Die Räume für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen können kostenlos zur Verfügung gestellt werden