eusebiu
DSC_8262
DSC_8263
previous arrow
next arrow
eusebiu
DSC_8262
DSC_8263
previous arrow
next arrow

Im Zentrum des Dorfes Udeşti, Kreis Suceava gelegen, wurde das Gedenkhaus 1984 in der Wohnung des Schriftstellers Eusebiu Camilar (1910-1965) eröffnet. Die in drei Räumen des Elternhauses eingerichtete Gedenkausstellung gibt das Lebens- und Schöpfungsumfeld zurück, indem man eine reiche Möbelsammlung, persönliche Gegenstände, Haushaltsartikel, Bücher, persönliche Gegenstände, Fotografien usw. der Öffentlichkeit darstellt.

Eusebiu Camilar (1910 - 1965)

Eusebiu Camilar wurde in Udeşti als das fünfte Kind von sieben der Familie Ioan and Natalia (Motrici geboren), sehr arme Bauern geboren: „Ich habe die Unschlittlampe erlebt. Sie erhellte die Armenhäuser. Meine Mutter hat unsere Unschlittlampe von ihrer Großmutter erhalten; die Großmutter von ihrer Mutter. Es war der Boden eines Kessels von einem Splitter, der von unserem Vorfahren unter einem Müll am Ende des Dorfes gefunden wurde. So wurde ihn aufbewahrt.” (E. Camilar, Der Vulkan). 1914 emigriert sein Vater nach Amerika. Nach mehreren Jahren kehrt er zurück, genau so arm wie er abgefahren ist. „Der Vater hat Geld aus Amerika nicht mitgebracht. Einige Menschen sagten, dass unser Vater zu viel trank […] Meine Mutter hat ihn ab und zu ausgeschimpft: Du hast acht Jahren vergebens verloren[…] Meine Mutter hat uns erzogen. Und wir haben sie geliebt. Sie hat uns geschützt.“ (E. Camilar, Cordun). Zwischen 1918-1923 besucht er Die volkstümliche Schule im Heimatdorf und dann für drei Jahre das Gymnasium Ştefan cel Mare in Suceava. Wegen der Armut muss er zur Schule gehen aufgeben; „er war ein sehr anspruchsloser Schüler und ich kann auch jetzt ihn sehen, indem er unsere Volkstracht trägt: ein weißes Hemd aus Hanfbüschel, Hosen aus Hanfbüschel, einen Bauernmantel, einen Gürtel mit der Trikolore …” (Prof. Ştefan Pavelescu). In dem Zeitraum 1928-1930 verdiente Eusebiu Camilar sein Brot als Beamtenhelfer im Dorf, Saisonarbeiter in der Landwirtschaft, Bäckerhelfer in Iaşi, Waschmann, Torhüter und Laufbursche in Bukarest, weil er sehr arm war. Er gibt sein Debüt 1929, in der Zeitschrift „Das literarische Moldawien” mit dem Gedicht Meine Burg. In den Jahren 1931-1932 ist er Redakteur bei der von Constantin Milici in Soloneţ – Suceava herausgegebenen Zeitschrift „Das Buchenland“ und von 1932 bis zum Jahr 1933 ist er Schütze bei der Infanterie Suceava. 1935 lässt er sich in Iaşi nieder, wo er in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht: „Der Ruf”, „Iassy”, „Der Wille”, „Burg Moldawiens”, „Die Welt”, „Der Sprung” usw.; „Was diesen Schriftsteller betrifft, erinnert er mich an Gorki; 1938 – als ich ihn kennengelernt habe – war er fast ein Landstreicher, irgendwie eine außerhalb des Gesetzes stehende Person. Er lebte bescheiden, las Jack London (Martin Eden) und zeigte große Bewunderung für Mein Geständnis“ (Al. Piru). 1937 gibt er sein Debüt mit den Versen Der Ruf der Unglücke. 1938 heiratete er die Dichterin, die Prosaschriftstellerin und die Publizistin Magda Isanos (1916-1944). Er führte ein bescheidenes Leben, unter schwerer materieller Benachteilung. 1941 ist sein einziges Kind, Elisabeta (Zuţa) geboren. Sie ist die zukünftige Dichterin, Prosastellerinn und Übersetzerin Elisabeta Isanos. Eusebiu Camilar veröffentlicht seinen ersten Roman Cordun, der als ein Meisterwerk betrachtet wird. 1944 stirbt Magda Isanos, die Frau des Schriftstellers im Alter von 28 Jahren. Eusebiu Camilar war Mitglieder der Vereinigung der Schriftsteller (1954) und Mitglied und Ansprechpartner der Rumänischen Akademie (1955). Er hat Dichtung und Prosa, Berichterstattungen, Romanstücke, Dramaturgie in Versen, literarische und geschichtliche Darstellungen, Reisenotizen und Reisetagebücher usw. veröffentlicht. Er hat die berühmten Geschichten 1001 Nächte in 4 Bände wieder erzählt. Er hat aus der russischen, chinesischen, persischen und sanskritischen Literatur übersetzt; er ist im Ausland gereist; er ist eine offizielle literarische Persönlichkeit geworden und in Lehrbüchern eingetragen. Er stirbt im Alter von 55 Jahren nach einer grausamen Krankheit und ist auf dem Friedhof Bellu in Bukarest begraben.

Sein literarisches Werk: Der Ruf der Unglücke(1937), Cordun (1942), Solobodas Vernichtung (1943), Avizuha (1945), Der Streit (1945), Die Feuer in Zusammenarbeit mit Magda Isanos (1945), Die Herde (1946), Das Liederbuch (1946), Das Tal der Dieben (1948), Das Dunkel, I-II (1949-1950), Die Grundlage (1951), Durch das Oberland (1954), Die jungen Obstgärten (1954), Das Tor der Stürme (1955), Das Königreich der Sonne (1955) Heiße Herzen (1956), Das weiße Tal (1957), Das Buch der Spitznamen (1957), Die Bücher der Schütze (1957), Der letzte Apostel (1957), Nächte in Udești (1960), Die Erde des Auerochsen (1962), Gedichte (1964); Vrancea (1964), Heroische Erzählungen (1965) usw. Postume Ausgaben: Der Schneesturm (1966), Der Reiz der Entfernungen (1966), Glocken in der Dämmerung (1969), Die Herden. Cordun. Avizuha. Das Tal der Dieben (1971), Das vergessene Dorf (1974), Der blinde Reiter (1975), Das Steinhaus (1981), Die Eiche aus Borzeşti. Heroische Erzählungen (2006) usw.

(dr. Aura Brădăţan)

REGULI ACCES MUZEU:

Conform HG 1.130 – Hotărâre pentru modificarea anexelor nr. 2 și 3 la Hotărârea Guvernului nr. 1.090/2021 privind prelungirea stării de alertă pe teritoriul României, precum și stabilirea măsurilor care se aplică pe durata acesteia pentru prevenirea și combaterea efectelor pandemiei de COVID-19,

 începând cu data de 25 octombrie 2021

(4) Accesul persoanelor, cu excepția angajaților, în incintele instituțiilor publice centrale și locale, regiilor autonome și operatorilor economici cu capital public este permis doar celor care fac dovada vaccinării împotriva virusului SARS-CoV-2 și pentru care au trecut 10 zile de la finalizarea schemei complete de vaccinare, care prezintă rezultatul negativ al unui test RTPCR pentru infecția cu virusul SARS-CoV-2 nu mai vechi de 72 de ore sau rezultatul negativ certificat al unui test antigen rapid pentru infecția cu virusul SARS-CoV-2 nu mai vechi de 48 de ore, respectiv care se află în perioada cuprinsă între a 15-a zi și a 180-a zi ulterioară confirmării infectării cu virusul SARS-CoV-2.

Măsurile prezentate nu se aplică în cazul persoanelor care au vârsta mai mică sau egală cu 12 ani și sunt însoțite de o persoană cu vârsta mai mare de 18 ani și care face dovada vaccinării împotriva virusului SARS-CoV-2 și pentru care au trecut 10 zile de la finalizarea schemei complete de vaccinare, respectiv care se află în perioada cuprinsă între a 15-a zi și a 180-a zi ulterioară confirmării infectării cu virusul SARS-CoV-2.

Stai în legătură cu noi

Close Search Window
Visiting programme