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Im Zentrum des Dorfes Udeşti, Kreis Suceava gelegen, wurde das Gedenkhaus 1984 in der Wohnung des Schriftstellers Eusebiu Camilar (1910-1965) eröffnet. Die in drei Räumen des Elternhauses eingerichtete Gedenkausstellung gibt das Lebens- und Schöpfungsumfeld zurück, indem man eine reiche Möbelsammlung, persönliche Gegenstände, Haushaltsartikel, Bücher, persönliche Gegenstände, Fotografien usw. der Öffentlichkeit darstellt.


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Eusebiu Camilar wurde in Udeşti als das fünfte Kind von sieben der Familie Ioan and Natalia (Motrici geboren), sehr arme Bauern geboren: „Ich habe die Unschlittlampe erlebt. Sie erhellte die Armenhäuser. Meine Mutter hat unsere Unschlittlampe von ihrer Großmutter erhalten; die Großmutter von ihrer Mutter. Es war der Boden eines Kessels von einem Splitter, der von unserem Vorfahren unter einem Müll am Ende des Dorfes gefunden wurde. So wurde ihn aufbewahrt.” (E. Camilar, Der Vulkan). 1914 emigriert sein Vater nach Amerika. Nach mehreren Jahren kehrt er zurück, genau so arm wie er abgefahren ist. „Der Vater hat Geld aus Amerika nicht mitgebracht. Einige Menschen sagten, dass unser Vater zu viel trank […] Meine Mutter hat ihn ab und zu ausgeschimpft: Du hast acht Jahren vergebens verloren[…] Meine Mutter hat uns erzogen. Und wir haben sie geliebt. Sie hat uns geschützt.“ (E. Camilar, Cordun). Zwischen 1918-1923 besucht er Die volkstümliche Schule im Heimatdorf und dann für drei Jahre das Gymnasium Ştefan cel Mare in Suceava. Wegen der Armut muss er zur Schule gehen aufgeben; „er war ein sehr anspruchsloser Schüler und ich kann auch jetzt ihn sehen, indem er unsere Volkstracht trägt: ein weißes Hemd aus Hanfbüschel, Hosen aus Hanfbüschel, einen Bauernmantel, einen Gürtel mit der Trikolore …” (Prof. Ştefan Pavelescu). In dem Zeitraum 1928-1930 verdiente Eusebiu Camilar sein Brot als Beamtenhelfer im Dorf, Saisonarbeiter in der Landwirtschaft, Bäckerhelfer in Iaşi, Waschmann, Torhüter und Laufbursche in Bukarest, weil er sehr arm war. Er gibt sein Debüt 1929, in der Zeitschrift „Das literarische Moldawien” mit dem Gedicht Meine Burg. In den Jahren 1931-1932 ist er Redakteur bei der von Constantin Milici in Soloneţ – Suceava herausgegebenen Zeitschrift „Das Buchenland“ und von 1932 bis zum Jahr 1933 ist er Schütze bei der Infanterie Suceava. 1935 lässt er sich in Iaşi nieder, wo er in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht: „Der Ruf”, „Iassy”, „Der Wille”, „Burg Moldawiens”, „Die Welt”, „Der Sprung” usw.; „Was diesen Schriftsteller betrifft, erinnert er mich an Gorki; 1938 – als ich ihn kennengelernt habe – war er fast ein Landstreicher, irgendwie eine außerhalb des Gesetzes stehende Person. Er lebte bescheiden, las Jack London (Martin Eden) und zeigte große Bewunderung für Mein Geständnis“ (Al. Piru). 1937 gibt er sein Debüt mit den Versen Der Ruf der Unglücke. 1938 heiratete er die Dichterin, die Prosaschriftstellerin und die Publizistin Magda Isanos (1916-1944). Er führte ein bescheidenes Leben, unter schwerer materieller Benachteilung. 1941 ist sein einziges Kind, Elisabeta (Zuţa) geboren. Sie ist die zukünftige Dichterin, Prosastellerinn und Übersetzerin Elisabeta Isanos. Eusebiu Camilar veröffentlicht seinen ersten Roman Cordun, der als ein Meisterwerk betrachtet wird. 1944 stirbt Magda Isanos, die Frau des Schriftstellers im Alter von 28 Jahren. Eusebiu Camilar war Mitglieder der Vereinigung der Schriftsteller (1954) und Mitglied und Ansprechpartner der Rumänischen Akademie (1955). Er hat Dichtung und Prosa, Berichterstattungen, Romanstücke, Dramaturgie in Versen, literarische und geschichtliche Darstellungen, Reisenotizen und Reisetagebücher usw. veröffentlicht. Er hat die berühmten Geschichten 1001 Nächte in 4 Bände wieder erzählt. Er hat aus der russischen, chinesischen, persischen und sanskritischen Literatur übersetzt; er ist im Ausland gereist; er ist eine offizielle literarische Persönlichkeit geworden und in Lehrbüchern eingetragen. Er stirbt im Alter von 55 Jahren nach einer grausamen Krankheit und ist auf dem Friedhof Bellu in Bukarest begraben.

Sein literarisches Werk: Der Ruf der Unglücke(1937), Cordun (1942), Solobodas Vernichtung (1943), Avizuha (1945), Der Streit (1945), Die Feuer in Zusammenarbeit mit Magda Isanos (1945), Die Herde (1946), Das Liederbuch (1946), Das Tal der Dieben (1948), Das Dunkel, I-II (1949-1950), Die Grundlage (1951), Durch das Oberland (1954), Die jungen Obstgärten (1954), Das Tor der Stürme (1955), Das Königreich der Sonne (1955) Heiße Herzen (1956), Das weiße Tal (1957), Das Buch der Spitznamen (1957), Die Bücher der Schütze (1957), Der letzte Apostel (1957), Nächte in Udești (1960), Die Erde des Auerochsen (1962), Gedichte (1964); Vrancea (1964), Heroische Erzählungen (1965) usw. Postume Ausgaben: Der Schneesturm (1966), Der Reiz der Entfernungen (1966), Glocken in der Dämmerung (1969), Die Herden. Cordun. Avizuha. Das Tal der Dieben (1971), Das vergessene Dorf (1974), Der blinde Reiter (1975), Das Steinhaus (1981), Die Eiche aus Borzeşti. Heroische Erzählungen (2006) usw.

(Dr. Aura Brădăţan)

 

DAS GEDENKHAUS „EUSEBIU CAMILAR”

Die Sehenswürdigkeit ist wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen, bis zu einem Zeitpunkt, die Ihnen mitgeteilt wird.

Suceava, Dorfgemeinde Udeşti

  • Planen Sie Ihren Besuch unter den Telefonnummern: +40-0230-216439 oder 0755134356


VORGESCHLAGENE GEBÜHREN UND PREISE

für die 2018 vom Bukowina Museum ausgeführten
Tätigkeiten

A.EINTRITTSPREISE
 1. Das Gedenkhaus „Eusebiu Camilar”
Das Gedenkhaus „Eusebiu Camilar” – Erwachsene

– Schüler, Studenten mit gültigen Ausweis

4lei/Person

1 lei/Person

Freien Eintritt für:
Schwerbehinderten
Kinder  in Kinderheimen
Kriegsveteranen
Angestellten und Rentner vom Museumsnetz
50% Ermäßigung füru: Rentner
Die Räume für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen können kostenlos zur Verfügung gestellt werden